Veranstaltung mit Patrik Köbele: Bringt wählen gehen noch was?

Patrik Köbele. Foto: DKP

Das DKP-Betriebsaktiv München lädt ein zu einer Veranstaltung mit Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, am Sa., 8. April, 19 Uhr, im EineWeltHaus München (Schwanthalerstr. 80)

Bundestagswahl 2017: Den Kapitalismus kann man nicht abwählen. Warum tritt dann die DKP überhaupt an?

Die Politiker befinden sich mal wieder im Wahlkampf – und auf einmal sind wir Menschen wieder interessant für die großen Parteien. Unser Ängste sollen wieder ernst genommen werden; diesmal soll sich wirklich etwas ändern.

Doch wir wissen genau, was von diesen Versprechungen zu halten ist: nichts! Wir wissen – egal ob schwarz, rot oder grün, mit oder ohne große Koalition: am Ende macht die Regierung nie Politik für die Mehrheit der Bevölkerung, sondern handelt stets gegen unsere Interessen und Bedürfnisse.

Politik wird von den großen Parteien immer nur im Interesse einer Minderheit gemacht: im Interesse von ca. 130 Milliardären in Deutschland – den Großaktionären und Mehrheitseignern von Konzernen und Banken, die mit ihrer wirtschaftlichen Macht die gesamte Gesellschaft in eine Sackgasse führen, eine Sackgasse aus Arbeitsplatzvernichtung, Ausbildungsplatzmangel, Armut, Krieg und Flucht.

Wie man trotzdem was verändern kann

Diesen 130 Milliardären stehen aber Millionen Menschen in diesem Land gegenüber: Millionen Werktätige und Erwerbslose, die heranwachsende Jugend und Rentner. Egal woran wir glauben oder wie wir in dieses Land gekommen sind: wir haben die gleichen Interessen und einen gemeinsamen Gegner. Unsere Solidarität ist das, wovor die Reichen am meisten Angst haben. Wenn wir alle zusammenhalten, kommen die Milliardäre, ihre Politiker und Generäle nicht durch. Dafür steht die DKP – die Deutsche Kommunistische Partei.

Unsere Kandidatur bedeutet: eine Stimme im Wahlkampf für die Ausgebeuteten und Entrechteten – gegen die Reichen, ihre Politiker und ihre Arroganz. Eine Stimme für den Frieden mit Russland und den Stopp aller deutschen Kriegseinsätze. Eine Stimme für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich und für mehr Investitionen in Bildung und Soziales – die Reichen sollen zahlen!

Bringt eh alles nichts!? – Wenn Du das denkst, haben sie schon gewonnen!

Wir laden zu einer gemeinsamen Diskussion ein, ob wirklich alles so aussichtslos ist, wie es scheint. Wie wir etwas verändern können und welche Chancen wir haben, „denen da oben“ zu zeigen das ein „weiter so“ mit uns nicht zu machen ist. Unser Referent ist an diesem Abend Patrik Köbele, er war viele Jahre gewähltes Mitglied im Rat der Stadt Essen, dort vertrat er konsequent die Positionen der arbeitenden Bevölkerung und stemmte sich gegen Privatisierungen und Sozialabbau. Wir laden ein, anzuhören und darüber zu diskutieren, was Patrik Köbele, der Vorsitzender der DKP zur Bundeswahl zu sagen hat.